SaaS-Entwicklung
Komplette Plattformen, von der Datenbankarchitektur bis zum Dashboard. Multi-Tenant, skalierbar, produktionsreif.
Wir bauen Software-as-a-Service-Produkte, die von Anfang an für Multi-Tenant-Betrieb, Skalierbarkeit und Sicherheit ausgelegt sind. Die Isolationsschicht, das Rollenmodell und die Deployment-Pipeline stehen, bevor das erste Feature entsteht.
Unser eigenes Produkt FloviAi ist nach genau diesem Prinzip gebaut: Eine komplette Plattform mit Dashboard, Terminbuchung, KI-Telefonassistent, Schichtplanung und Mitarbeiter-App. Von uns konzipiert, entwickelt und im Produktivbetrieb.
Für wen das passt: SaaS-Startups in der Aufbauphase, Mittelständler, die ein internes System produktreif machen wollen, und Unternehmen, die ihren Kunden eine eigene Plattform anbieten möchten — typisch B2B-SaaS für Branchen, in denen Standardlösungen nicht mehr reichen.
Wir übernehmen den gesamten Stack, von der Datenbank bis zum Frontend — DSGVO-konform mit EU-Hosting (Hetzner Frankfurt), AVV und einer Architektur, die für Audits gerüstet ist. Ob ihr ein bestehendes Produkt modernisieren oder eine neue Idee umsetzen wollt, klären wir im Erstgespräch.
Typische Einsatzgebiete
So bauen wir SaaS-Plattformen
Mandantentrennung von Tag eins.
Viele SaaS-Produkte starten als Einzelkunden-Lösung und werden später mühsam auf Multi-Tenant umgebaut. Wir drehen das um: Die Isolationsschicht ist das Erste, was steht. Jeder Mandant hat von Anfang an seinen eigenen Datenbereich, eigene Zugriffsrechte und eine saubere Trennung auf Datenbankebene.
Iterative Entwicklung in Sprints.
Wir arbeiten mit Scrum-Methodik und liefern nach jedem Sprint ein lauffähiges Inkrement. Ihr seht regelmäßig den aktuellen Stand, testet selbst und gebt Feedback, bevor der nächste Abschnitt beginnt.
Betrieb ist Teil der Entwicklung.
Monitoring, Logging und Deployment-Pipelines entstehen parallel zum Code, nicht als Nachgedanke. Wir betreiben FloviAi selbst und wissen deshalb, welche Entscheidungen in der Entwicklung sich später im Betrieb auszahlen.
Test, Abnahme und Staging.
Vor jedem Go-live durchlaufen automatisierte Unit-, Integrations- und End-to-End-Tests die CI-Pipeline. Eine Staging-Umgebung, strukturell identisch zur Produktion, erlaubt Last- und UX-Tests gegen reale Daten. Erst wenn dort grün ist, wird produktiv deployed — ohne manuelle Schritte.
Iteration und Wachstum nach Go-live.
Nach Launch begleiten wir das Produkt weiter: neue Features, Performance-Optimierung, Sicherheits-Updates, Compliance-Anpassungen. Quartalsweise reviewen wir gemeinsam Roadmap und Architektur — sodass das System auch nach 12 oder 24 Monaten noch wartbar ist und nicht in eine teure Neugestaltung läuft.
FloviAi: Unser eigenes SaaS-Produkt im Echtbetrieb
FloviAi ist eine Plattform für Beauty-Salons und Dienstleister mit 11 Modulen, aufgeteilt in drei Bereiche: Operations (Dashboard, Terminkalender, Schichtplanung, Mitarbeiter-App), Commerce & CRM (Kassensystem, Kundenverwaltung, Analytics, KI-Telefonassistent) und Digital & Web (Website-Builder, Chatbot, Webseiten-Plugin). Mehrere Salons nutzen die Plattform gleichzeitig auf einer gemeinsamen Infrastruktur, vollständig voneinander isoliert.
Was das für externe Projekte bedeutet: Jede Architekturentscheidung, die wir treffen, haben wir vorher an einem echten Produkt mit echten Nutzern validiert. Wir wissen, welche Patterns unter Last funktionieren, wo typische Skalierungsprobleme auftreten und wie ein Dashboard aussehen muss, damit es im Tagesgeschäft tatsächlich genutzt wird.
Häufige Fragen
Woraus besteht eine typische SaaS-Plattform technisch?+
Eine SaaS-Plattform braucht im Kern: Multi-Tenant-Isolation auf Datenbankebene, ein Authentifizierungssystem mit rollenbasierter Zugriffskontrolle, ein Dashboard-Frontend und eine API-Schicht. Dazu kommen je nach Anwendungsfall Module wie Terminbuchung, Zahlungsabwicklung, Reporting oder KI-Funktionen. Bei FloviAi umfasst der Stack beispielsweise PostgreSQL mit Prisma, Next.js im Frontend, Redis für Session-Management und NATS JetStream für die asynchrone Kommunikation zwischen Services.
Wie stellt ihr sicher, dass eine SaaS-Plattform skalierbar ist?+
Skalierbarkeit beginnt bei der Architektur, nicht beim Hosting. Wir setzen auf Multi-Tenant-Isolation mit einer gemeinsamen Datenbankinstanz und strikter Mandantentrennung über die gesamte Zugriffskette (JWT, firmaId, salonId). Services kommunizieren asynchron über NATS JetStream, sodass einzelne Komponenten unabhängig skaliert werden können. State wird in Redis mit TTL gehalten, persistente Daten liegen in PostgreSQL. Dieses Muster nutzen wir auch in FloviAi und legen es bewusst so aus, dass es mit wachsender Nutzung sauber erweiterbar bleibt.
Was bedeutet Multi-Tenant-Architektur?+
Multi-Tenant bedeutet: Eine Softwareinstanz bedient viele Kunden gleichzeitig, bei vollständiger Datenisolation. In unserem Fall läuft das über eine dreistufige Sicherheitskette: JWT-Validierung, serverseitige Auflösung der firmaId auf die zugehörige salonId, und ein Datenbankfilter, der bei jeder Abfrage prüft, dass nur mandanteneigene Daten zurückkommen. Das ist kein Feature-Flag, sondern eine strukturelle Garantie. Genau so ist auch FloviAi aufgebaut.
Welchen Tech-Stack verwendet ihr?+
Next.js 14 mit React und TypeScript im Frontend, PostgreSQL als primäre Datenbank mit Prisma als ORM. Redis für kurzlebigen State wie Sessions und Caches. NATS JetStream für asynchrone Events zwischen Services. Docker für Deployment und Isolation. Wir haben diesen Stack über die Entwicklung von FloviAi hinweg aufgebaut und kennen ihn bis in die Produktionsdetails. Bei spezifischen Anforderungen (z.B. pgvector für semantische Suche oder Stripe für Zahlungen) erweitern wir gezielt.
Übernehmt ihr auch den Betrieb nach der Entwicklung?+
Ja. Wir betreiben FloviAi selbst auf Hetzner-Servern in Deutschland mit Docker, Traefik als Reverse-Proxy und Prometheus/Grafana für Monitoring. Das gleiche Setup bieten wir auch für externe Projekte an: Hosting, automatisierte Deployments, Uptime-Monitoring und Wartung. Weil wir die Systeme selbst gebaut haben, kennen wir jeden Service im Detail und können Probleme schnell eingrenzen.
Was kostet die Entwicklung einer SaaS-Plattform?+
Ein produktionsreifer MVP mit Multi-Tenancy, Auth, einem fokussierten Modul und Billing-Anbindung startet im mittleren fünfstelligen Bereich. Vollständige Plattformen mit mehreren Modulen, Reporting, KI-Komponenten und Betrieb bewegen sich im sechsstelligen Bereich. Wir liefern vor Beauftragung einen Festpreis je Sprint-Block, sodass ihr Lieferumfang und Budget vor jedem Abschnitt kennt — keine offenen Time-and-Material-Verträge.
Wie lange dauert ein SaaS-Projekt vom Start bis Go-live?+
Ein fokussierter MVP mit einem Hauptmodul ist nach 8–14 Wochen produktiv. Eine vollständige Plattform mit mehreren Modulen, Integrationen und Reporting bewegt sich im Bereich 6–12 Monate. Durch zweiwöchige Sprints und kontinuierliche Demos seht ihr ab Sprint 2 ein lauffähiges System und könnt Prioritäten anpassen, falls sich Anforderungen ändern.
Sind eure SaaS-Plattformen DSGVO-konform und auditierbar?+
Ja. Wir hosten ausschließlich in EU-Rechenzentren, schließen für jedes Projekt einen AVV ab und implementieren Datenminimierung, Access-Logs und Löschkonzepte von Beginn an. Auf Wunsch liefern wir Audit-Logging, das ISO-27001- und BSI-Grundschutz-Anforderungen unterstützt. Unsere Multi-Tenant-Isolation ist strukturell, nicht nur per Filter — das macht Mandantentrennungs-Audits deutlich einfacher.